20 Eylül 2008 Cumartesi

Welche Nebenwirkungen haben die AIDS-Medikamente?

Welche Nebenwirkungen haben die AIDS-Medikamente?
Viele der im Moment gebräuchlichen AIDS-Medikamente haben gravierende Nebenwirkungen. Sie reichen von Kopfschmerzen und Übelkeit bis hin zu schweren Funktionsstörungen von Leber und Nieren. Außerdem können sich im Laufe der Therapie schwere chronische Krankheiten - wie z.B. Diabetes - entwickeln, die dann ebenfalls medikamentös behandelt werden müssen. Hinzu kommt, dass eine der wirksamsten Medikamentengruppen unter Umständen schwere Störungen der Fettverteilung im Körper hervorruft. Das bedeutet, dass die Patienten fast am ganzen Körper abmagern und nur an einigen Stellen unnatürliche und entstellende Fettpolster bekommen. Diese Nebenwirkungen treten sehr häufig auf. Fast alle Patienten, die mit AIDS-Medikamenten behandelt werden, leiden in unterschiedlichem Grade darunter. Außerdem können die Medikamente psychische Nebenwirkungen haben. Der Patient muss die Medikamente sein Leben lang regelmäßig einnehmen. Dies führt zu einer nicht unerheblichen Einschränkung der gewohnten Lebensweise. Das tägliche Leben - vor allem die Ernährung - muss zum Teil erheblich umgestellt werden. Gibt es trotzdem Hoffnung für AIDS-Patienten? Eindeutig ja! So ermöglichen die Medikamente – aller Nebenwirkungen zum Trotz – den Patienten ein erträgliches Leben. Die Wissenschaft ist außerdem in Bezug auf neue Behandlungsmethoden optimistisch. So ruhen im Moment die Hoffnungen auf der so genannten therapeutischen Impfung. Dabei soll das körpereigene Immunsystem mit Hilfe einer Impfung in die Lage versetzt werden, selbständig über einen langen Zeitraum das HI-Virus erfolgreich zu bekämpfen.

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