20 Eylül 2008 Cumartesi

Kontroll-Untersuchungen



Kontroll-Untersuchungen
Die Wirkung der Kombinationstherapie lässt sich durch verschiedene spezielle Laborwerte und die Viruslastbestimmung inzwischen gut verfolgen und hilft dem behandelnden Arzt, gemeinsam mit dem Patienten Beginn, Änderung oder Fortsetzung der Kombinationstherapie zu bestimmen. Ein frühzeitiges Wissen um die HIV-Infektion (durch einen Test) kann besonders durch diese neuen Möglichkeiten im Interesse des Patienten liegen, um den richtigen Zeitpunkt für eine Therapie nicht zu verpassen.
Diese Kontrolluntersuchungen sind also wichtig und sollten regelmäßig durchgeführt werden! Zu den Kontrolluntersuchungen gehört die Bestimmung verschiedener spezieller Laborwerte, wie zum Beispiel der CD4 Zellen.
Seit einigen Jahren ist es zudem möglich, sowohl die im Blut zirkulierenden als auch die in den Zellen enthaltenen Viren mengenmäßig zu messen. Dieses Verfahren wird Viruslastbestimmung genannt (virusload) und kann nach unterschiedlichen molekularbiologischen Messverfahren durchgeführt werden. Der erfahrene Arzt kann so den Verlauf der HIV-Infektion kontrollieren und mit dem Patienten gemeinsam vorbeugende Behandlungen gegen opportunistische Infektionen oder den Beginn einer antiretroviralen Kombinationstherapie bestimmen. Wenn die Anzeichen der Schwächung des Immunsystems zunehmen, ist es so möglich, den Patienten vor typischen Infektionen, zum Beispiel vor einer Pneumocystis-Infektion der Lunge, zu schützen.
Weitere neuere Untersuchungsverfahren, wie z. B. die Bestimmung der Resistenzen gegen verschiedene Medikamente, machen es heute möglich, die Wirkung der Medikamente auf den einzelnen Patienten zu beobachten und so einen individuell zugeschnittenen Behandlungsplan zu erstellen.

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